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Mittwoch, 29. April 2026

Erkenntnisse

Nachdem mein "falscher" EnBW-Tarif storniert wurde, wieder den "L-Tarif" gebucht. Jetzt ist er auch während unserer Mosel-Fahrt nutzbar. Primär sollten wir daher die Ladepunkte von EnBW nutzen. An der Mosel sind sie leider nicht so verbreitet, aber vorhanden.



Dafür  werden wir aber versuchen, bei der Hin- und Rückfahrt, nur bei EnBW "anzulegen". Dementsprechend schon einige Favoriten, entlang der Reiseroute, in das Navi gehämmert. Wir haben aber keine Ahnung was wir für ein Auto bekommen, es konnte lediglich die Kategorie "E-Auto" gebucht werden. Angegeben wird eine Reichweite von sagenhaften 580 km. Ich gehe aber eher von 200 - 300 km aus. Wir haben also keine Ahnung, welche Reichweite realistisch ist, zumindest auf der Hinfahrt. Aber insgesamt haben wir ja 3 Ladekarten. Zusätzlich eine von "Shell". Und von "octupus electroverse" müsste auch noch eine kommen.. Was sich auch immer darunter verbirgt.


Was ich aber inzwischen gelernt habe: Ich brauche keine Ladekarte. Die Ladesäulenanbieter sind in Deutschland verpflichtet, das Laden "Ad hoc" zu ermöglichen, also ohne existierenden Account. Ein bestehender Account, mit einem entsprechenden Tarif, kann den Ladepreis aber drastisch senken. Weiterhin kam mir die Erkenntnis, dass an allen Schnellladesäulen ein Kabel vorhanden ist und dass das Laden an einer gewöhnlichen Steckdose prinzipiell möglich ist, aber darauf verzichtet werden sollte. Sehr langsame Ladeleistung und starke Temperaturerhöhungen an der Steckdose sind unrentabel und gefährlich. 
Bleibt natürlich die Frage: Ist es wirklich preiswerter mit einem E-Auto? Zu den "Tankladungen" an der Ladesäule kommen in der Regel noch Blockier- und Grundgebühr dazu. Und bekommen wir vom Vermieter ein E-Auto? Besitzen die überhaupt welche ...? Aber sicher ist: Es wäre auf alle Fälle ökologischer!

Donnerstag, 23. April 2026

Reisevorbereitungen

Als erstes wurde die bereits vorhandene Ladekarte von Shell geprüft. Scheint.noch aktiv zu sein, obwohl nie genutzt.
Unmengen von Ladesäulenanbieter verursachen leider auch Unmengen von Ladesäulen-Apps. Also jede Menge Apps auf das Handy geladen und Accounts erstellt. Und dann wieder jede Menge Apps vom Handy gelöscht. Überwiegend werden in den Apps lediglich Ladepunkte und deren Anbieter angezeigt. Leider oft nur mäßig aktuell.
Sie EnBW-App "mobility+" hat erst einmal den vernünftigsten Eindruck gemacht. Auch, weil über die App, Tarife gebucht werden können, die den kWh-Preis stark senken. Und monatlich kündbar sind. Beim Erstellen des Accounts wurde natürlich erst einmal der "Ladetarif S" gewählt. Keine Grundgebühr und Ladekosten von 56ct/kWh an den eigenen Säulen.
Da mit dem "Ladetarif L" (Grundgebühr 11,99€) für die kWh nur 39 ct gezahlt wird, noch am gleichen Tag den Tarif gewechselt.
Jetzt wurde es wieder stressig. Meine Shell-App zeigte einen laufenden Ladevorgang an. Keine Möglichkeit ihn zu stoppen. Der telefonische KI-Support konnte auch nicht helfen. Außerdem offenbarte mir die Bestätigung der EnBW-Tarifumbuchung, dass der neue Tarif erst ab den 18.5. gebucht ist, da nur einmal im Monat der Tarif gewechselt werden kann. Dann sind wir schon aus dem Urlaub zurück. Also wieder einige Mails geschrieben. Am kommenden Tag wurde der vermeintliche Ladevorgang nicht mehr angezeigt. Einige Tage später wurde auch der Widerruf zu den EnBW-Tarifen bestätigt. Also Neustart.


Samstag, 18. April 2026

Urlaubsidee: E-Auto-Stress

Anfang Mai (09.5. - 16.05.) möchten wir für eine Woche an die Mosel fahren. Ursprüngliche Pläne, mit der Bahn zu reisen, haben wir wieder verworfen. Abgesehen von den hohen Ticketpreisen, am Urlaubsort sind wir ohne Auto dann doch arg eingeschränkt. 
Also wurde wieder ein Auto reserviert.  Einen Tag später fassten wir den Entschluss, unsere Reservierung in eine E-Auto-Reservierung zu ändern. Angesichts der explodierenden Spritpreise ist es eine gute Gelegenheit, mal Theorie und Praxis auszuloten. 
Von meinem Arbeitgeber wird mir seit Anfang des Jahres ein vollelektrischer Ford Courier zur Verfügung gestellt, den "betanke" ich aber einfach jeden Tag, an einer firmeneigenen Ladesäule. Für Urlaub an der Mosel werden dann doch etwas mehr Vorbereitungen notwendig sein. In den kommenden 2 Wochen werden also dieses mal eher keine Wanderungen gesucht und gespeichert, sondern Ladeinfos gesammelt.